Deutscher Wiederherrichtungspreis

 



 

 

 

 

"Inanspruchnahme der Landschaft nur auf Zeit - Rückgabe der Abbaufläche als Gewinn für Mensch und Natur."

Diese Kernaussage betont der Bundesverband der Deutschen Kies- und Sandindustrie (BKS) schon seit vielen Jahren gegenüber denjenigen, die der Kies- und Sandindustrie den - zur Versorgung mit heimischen Rohstoffen erforderlichen - Eingriff in Natur und Landschaft vorhalten. Die Rückgabe der Abbaufläche nach Beendigung der Gewinnung erfolgt insbesondere zu Zwecken des Naturschutzes oder der Freizeit und Erholung, je nach Bedarf und Willen der im Abbaugebiet ansässigen Menschen und Interessengemeinschaften. Durch erhebliche Anstrengungen und finanziellen Aufwand sind dabei von den Kiesunternehmen oft Stätten von besonderem Wert und Nutzen für Mensch und Natur geschaffen worden.

Der BKS und seine Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, solche besonderen Leistungen der Mitgliedsunternehmen der Öffentlichkeit bekannt zu machen sowie zu würdigen, und zwar durch die öffentliche Verleihung des Deutschen Wiederherrichtungspreises. Dieser wird im Abstand von ca. zwei bis drei Jahren verliehen.

Die Entscheidung über die Preisträger des ersten Wettbewerbs wurde von einer Jury getroffen, der neutrale Dritte ein-schließlich Vertreter des ehrenamtlichen Naturschutzes und/oder von Behörden aus diesem Bereich angehörten. Durch den Einbezug der Vertreter des Naturschutzes konnte der spezifische Sachverstand in die Entscheidung einfließen. Der Einbezug ist auch ein Zeichen dafür sein, dass die Kies- und Sandindustrie Naturschutz und Abbauvorhaben nicht als unvereinbare oder un-versöhnliche Gegensätze betrachtet, sondern sich einen gemeinsamen Weg und fruchtbaren Dialog unter wechsel-seitiger Anerkennung der Interessenlage wünscht.  Die ausführliche Dokumentation zum ersten Wiederherrich-tungspreis 2004 ist als gebundene Broschüre bei der Geschäftsstelle erhältlich.